Koordinatenmessgerät

Ein Koordinatenmessegerät (KMG) oder auch Koordinatenmesssystem ist ein Instrument mit welchem räumliche Koordinaten ausgewählter Punkte vermessen und erfasst werden können. Die erhaltenen Daten werden an einen Rechner übermittelt und von diesem in die entsprechende geometrische Größe wie Länge, Abstand, Winkel, Radius, etc. umgewandelt.

Die Koordinatenmesstechnik findet vorwiegend Einsatz in der Fertigungsmesstechnik, wo Werkstücke auf eine den Vorgaben entsprechende Konstruktion geprüft werden. Die geometrische Gestalt der Prüfobjekte wird hierbei durch simple Geometrieelemente in den Dimensionen 0D (Punkt), 1D (Gerade), 2D (Kreis, Ebene) bis hin zu 3D (Kugel, Zylinder, Kegel, Torus, Quader, ...) beschrieben und angenähert. Neben diesen Standardelementen sind ebenfalls Regelformflächen wie Gewinde, Verzahnungen oder Freiformflächen erfassbar. Die Anzahl an notwendigen Mindestmesspunkten, den sog. Antastpunkten, wird durch die Grundgeometrie der Bauteile bestimmt.

Zielstellungen einer KMG-Messung sind in der Regel Konformitätsprüfung, Bemusterung von Erstschnitt-Werkzeugen im Fertigungsprozess oder Qualitätskontrolle bzw. Qualitätssicherung (QS).

Unser KMG bietet durch seine kleine Messunsicherheit von MPE E 0,5+L/500 ein hohes Maß an Genauigkeit. Somit ergeben sich aussagekräftige Messergebnisse für Ihre vielfältigen Messaufgaben. Weiterhin ist eine kleine Messunsicherheit eine wesentliche Voraussetzung zur Optimierung der Prozessfähigkeitsindices. Wir vermessen für Sie Werkstoffe der Abmessungen 1000 mm x 800 mm x 400 mm in den Raumachsen X, Y und Z.