LumoFilm (Projektlaufzeit: 2018 - heute)

Hintergrund und Projektziele

Die Herstellung spanend oder verformend gefertigter Bauteile ist ohne die Verwendung von Stanzölen, Kühlschmiermitteln oder anderen organischen Prozessstoffen kaum möglich. Sollen die Bauteile anschließend z.B. beschichtet, verklebt oder geschweißt werden, so müssen die Hilfsstoffe wieder durch Reinigung entfernt werden, denn oberflächlich zurückbleibende Reste können bei den weiteren Bearbeitungsschritten zur erheblichen Qualitätsmängeln führen.

Bislang ist es nur mit aufwendigen Verfahren, wie z.B. Infrarot-Spektroskopie (IR) oder Gaschromatographie (GC), möglich, die Bauteiloberflächen auf das Vorhandensein von Filmischen Verunreinigungen zu prüfen.

Im Projekt LumoFilm soll im Verbund mit Herstellern, Verarbeitern und Anwendern eine sichere und gleichzeitig fertigungsnahe Lösung zum kostengünstigen Nachweis Filmischer Verunreinigungen erarbeitet werden.

Projektschwerpunkte und -Leistungen

Schwerpunkt des Projektes LumoFilm ist es, einen lumineszierenden Markierungsstoff zu finden, der problemlos nahezu allen in der Fertigung zum Einsatz kommenden Prozessstoffen zugesetzt werden kann, ohne deren Funktion zu beeinträchtigen. Gleichzeitig soll dieser Markierungsstoff dazu dienen, Filmische Verunreinigungen kostengünstig, schnell und praxisnah nachweisen zu können.

Die Projektschwerpunkte der RIO GmbH sind:

  • Definition eines universell geeigneten Markierungsstoffes
  • Erarbeitung einer geeigneten, kostengünstigen und praxisnahen Nachweismethode
  • Auswahl zu markierender Prozessstoffe in Zusammenarbeit mit den Projektteilnehmern
  • Erprobung der markierten Prozessstoffe in der Fertigung und Bewertung der Prozesstauglichkeit
  • Durchführung von Reinigungsversuchen
  • Erprobung der Nachweismethode an den gereinigten Bauteilen und Bewertung der Nachweisbarkeit

Projekttyp

Das Projekt LumoFilm wird als Firmen-Verbundprojekt abgewickelt.

Der Einstieg ist grundlegend noch möglich.