Die Magnetpulverprüfung ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren zur Feststellung von Oberflächenrissen in Bauteilen aus ferromagnetischen Werkstoffen. Ein durch das Bauteil geleitetes Magnetfeld wird durch quer zu den Feldlinien verlaufende Risse gestreut und tritt an die Oberfläche. Durch die magnetische Anziehung werden ferromagnetische Partikel festgehalten. Eine geeignete Wahl der ferromagnetischen Partikel sorgt dafür, dass diese einen Kontrast zur Oberfläche bilden und so die Lage des Risses anzeigen. Es können auch solche Fehler gefunden werden, die mit einer dünnen Materialschicht bedeckt und daher visuell nicht erkennbar sind.
Im Rahmen der DASt – Richtlinie 022 ist die Magnetpulverprüfung ein verbindlich vorgeschriebenes Prüfverfahren für viele feuerverzinkte Konstruktionsteile für den Stahlbau.
Magnetpulverprüfungen gem. DIN EN 9934-1 durch qualifiziertes Prüfpersonal (zertifiziert gem. DIN EN 473) werden von der RIO GmbH als Dienstleistung angeboten.