Der HIC-Test dient der Prüfung von Pipeline- und Druckbehälterstählen auf ihre Beständigkeit gegenüber Sauergas (H2S-haltiges Erdgas).
Aus dem zu prüfenden Werkstoff werden Proben von 100 mm x 20 mm x Wanddicke entnommen und für 96h in einer mit H2S gesättigten, essigsaueren Kochsalzlösung ausgelagert.
Anschließend werden die Proben metallografisch auf die Bildung von wasserstoff-induzierten Rissen (HIC = hydrogen induced cracks) geprüft.