Die Farbeindringprüfung ist ein einfaches zerstörungsfreies Prüfverfahren zur Rissprüfung. Ein flüssiger Farbstoff wird auf die Bauteiloberfläche aufgetragen und dringt in offene Risse ein. Nach dem Entfernen des der Oberfläche aufliegenden Farbstoffes (der in den Riss eingedrungene Farbstoff wird nicht entfernt), wird ein Kontrastmittel auf die Oberfläche aufgetragen. Das Kontrastmittel saugt Teile des Farbstoffes wieder aus dem Riss und verfärbt sich. Die Färbung des Kontrastmittels zeigt dann die Risslage an. Nachteilig ist, dass nur zur Oberfläche offene Risse gefunden werden können. Das Verfahren ist, im Gegensatz zur Magnetpulverprüfung (MT) bei allen Werkstoffen anwendbar, auch bei solchen, die nicht ferromagnetisch sind.
Farbeindringprüfungen gem. DIN EN 571-1 als Dienstleistung durch qualifiziertes Prüfpersonal (zertifiziert gem. DIN EN 473) werden von der RIO GmbH angeboten.